swissprevent.ch

Netzwerk kardiovaskuläre Präventionszentren Schweiz

Netzwerk kardiovaskuläre Präventionszentren Schweiz

Réseau des Centres de Prévention Cardiovasculaire Suisse

Rete dei Centri di Prevenzione Cardiovascolare Svizzera

Organisation und Trägerschaft des Netzwerkes

 

Steuerungsausschuss: je ein Vertreter der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie SGK/SAKR, der Schweizerischen Gesellschaft für Angiologie SGA, der Schweizerischen Gesellschaft für Endokrinologie und Diabetologie SGED, der Schweizerischen Diabetes-Gesellschaft SDG als Patientenvertreterin sowie der Swiss Cardiovascular Therapists SCT als Vertreterin der Bewegungstherapeuten und drei regionale Vertreter (d,f,i) der Präventionszentren.

Hintergrund 

 

Während die Primärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen in erster Linie Aufgabe der Gesellschaft, der Politik und medizinisch Aufgabe der Grundversorgung ist, sind 1. die frühe Erkennung und Behandlung von Risikopersonen, 2. die fachgerechte Behandlung von Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen sowie 3. die kardiovaskuläre Sekundärprävention durch Rehabilitation die Aufgabe spezialisierter Ärzte und weitere Gesundheitsfachpersonen. 

  

Dazu gehören neben den Grundversorgern in erster Linie Spezialisten für kardiovaskuläre Erkrankungen, peripher-arterielle Erkrankungen, neurovaskuläre Erkrankungen, Diabetes und chronische Nierenerkrankungen. Die Verhütung von Komplikationen und erneuten Ereignissen bei diesen Hochrisikopatienten ist eine grosse Herausforderung. Komprehensive kardiovaskuläre Prävention und Rehabilitation ist die effektivste Intervention zur Risikoreduktion und Langzeitbehandlung von Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen.

 

Für eine effektive und effiziente Primär- und Sekundärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen sind spezielle berufliche Kenntnisse und die Zusammenarbeit eines Netzes von Spezialisten und Gesundheitsfachpersonen notwendig. Die Primär- und die Sekundärprävention haben viele Gemeinsamkeiten in Bezug auf Lebensstil, Risikofaktoren-Intervention und falls nötig medikamentöse Therapie, und die wissenschaftliche Evidenz für Wissenschaftlichkeit, Wirksamkeit und Zweckmässigkeit ist eindeutig und stark. Es ist deshalb sinnvoll, in einem ersten Schritt die in der kardiovaskulären Prävention und Rehabilitation  involvierten Spezialisten und Gesundheitsfachpersonen sowie deren Angebote im Rahmen von spezialisierten Präventionszentren zu vereinigen und damit einen integrierten Ansatz mit einem multidisziplinären Team verfolgen. Damit sollen Kompetenzzentren für die Behandlung von Patienten aus dem gesamten Spektrum der kardiovaskulären Prävention und Rehabilitation geschaffen werden, welche sich insbesondere auch kompetent für die Öffentlichkeit und deren Gesundheit einsetzen.


 

 

 

 

 


Vertreter der beteiligten Institutionen an der
Gründungsversammlung vom 12.11.2014


Dr. Th. Baldi (SGA), Dr. M. Capoferri (SGK/SAKR), Dr. G. Haager (SCT)
Prof. H. Saner (Koordinator), Prof. M. Christ (SGED), Doris Fischer (SDG)
(von links nach rechts)